Mittwoch, 8. Februar 2012

Hofgut Öttershausen nach dem Abriss

Still, trüb und noch relativ mild war der Tag Ende Dezember 2011, an dem ich zu einer Ruinentour aufbrach.

Von Würzburg aus ging es in allgemeiner Richtung Nord - Nordost über das erst vor kurzem  abgerissene "Schönborn`sche Hofgut Öttershausen" weiter zum ebenfalls bereits in den 70ziger Jahren des letzten Jahrhunderts weitestgehend abgerissene Hofgut der Schönborns in Herlesheim (beides Landkreis Kitzingen Grenzbereich zum Landkreis Schweinfurt).

Von hier aus ging die Reise an den Burgruinen "Königsberg" und "Rotenhan" vorbei, die ich diesmal links am Wegesrand liegen ließ. Ein kurzer Abstecher folgte nun zum "Schloß der Hutten in Gereuth" (nun Landkreis Hassberge).

Der nächste Halt nur einen Steinwurf weiter bei den Resten der "Alten Burg" in Buch. Von hier aus führte die Tour schließlich noch über die "Burgruine Lichtenstein" weiter zum endgültigen Ziel: Dem in Stein gehauenen Schachbrett auf der ehemaligen Felsenburg "Teufelstein". Aber hierzu mehr in den nächsten Blogbeiträgen.

Hier ein kleiner Bericht über dem Zustand des Hofgutes der Schönborns in Öttershausen, nahe Gaibach und Volkach.

Wie in der Presse (Main-Post Oktober 2011) angekündigt, wurde tatsächlich fürchtlich die Abrissbirne geschwungen.
Ende Dezember blieben von dem einstmals riesigen Gehöft einzig die Lagerhäuser - die sogenannten Schüttbauten des Balthasar Neumanns übrig. Hoffentlich bleiben sie wenigstens erhalten.

Es bleibt abzuwarten, ob diese in der nächsten Zeit vor weiterem Verfall gesichert werden oder ob hier versucht wurde die Wogen ein wenig zu glätten, auf Grund der allgemeinen Entrüstung und der Abriss dieser letzten Gebäude nur um ein paar Jahre versetzt folgen wird.

Kommentare:

  1. Die sind Wahnsinnig...
    Warum wird so was nicht erhalten?
    http://vimeo.com/27088905

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  2. Unbegreiflich wie verantwortungslos mit manchen Kulturgütern umgegangen wird. Schade drum!

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  3. Weil sowas kein Mensch mehr braucht, sah nur alt und vermodert aus und hat die Sicht auf die Kreuzung versperrt. Immer diese Kulturfreaks.

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